Novoline Hersteller wartet auf Vergabe der österreichischen Casino-Lizenzen

Jetzt ist es amtlich die 15 Casinolizenzen und Lotteriekonzessionen sollen Anfang 2011 ausgeschrieben werden. Ein heißer Kampf beginnt für Betreiber wie Novomatic.

Jetzt ist es amtlich die 15 Casinolizenzen und Lotteriekonzessionen sollen Anfang 2011 ausgeschrieben werden. Ein heißer Kampf beginnt für Betreiber wie Novomatic.

Nach dem Urteil des EuGH musste das erst im Sommer erneuerte GSpG im September nochmal korrigiert werden. Den EU-Richtern zufolge muss es Unternehmen aus allen EU-Mitgliedsstaaten möglich sein in Österreich eine Casinolizenz zu erhalten. Es ist noch ungewiss, wie die Konzessionsvergabe genau ablaufen soll.

In der letzten GSpG-Fassung wurde eine „öffentliche und transparente Interessentensuche“ angesprochen, doch Kritiker meinten, dies würde nur in anderen Worten bedeuten, dass der Finanzminister die Casinobetreiber aussuchen würde. Gerüchte gehen davon aus, dass das bisherige Monopol Casinos Austria wieder zwölf Lizenzen erhält und dass drei neue Lizenzen an den Spielautomatenkonzern Novomatic gehen würden. Dieser sorgte in den letzten Monaten für Furore mit seiner megaerfolgreichen Novoline Serie.

Die Ausschreibungen für die 15 Casinolizenzen und die Lotteriekonzession beginnen Anfang 2011. Laut dem EuGH-Urteil müssen die österreichischen Gesetzgeber das Gesetz verbessern. Die Interessentensuche muss öffentlich bekannt gegeben werden und den Grundsätzen der Transparenz und der Nichtdiskriminierung muss entsprechen werden.

Die ursprüngliche Regelungen, dass ausländische Casinoanbieter auch in Österreich eine Kapitalgesellschaft verfügen müssten, wurden kritisiert. Jetzt lautet das Gesetz so, dass die ausländische Kapitalgesellschaft in ihrem Sitzstaat über eine vergleichbare Spielbankkonzession verfügen muss und einer vergleichbaren staatlichen Glücksspielaufsicht unterliegt.

Eines ist klar, viele Anbieter werden noch immer nicht so leicht zum Zuge kommen. Da wären beispielsweise die Hürden für kleinere Unternehmen. Die ursprünglichen Kapitalanforderungen des GSpG gelten weiterhin. Ein Lotteriebetreiber muss über mindesten 109 Millionen Euro eingezahltes Stamm- oder Grundkapital verfügen und ein Spielbankbetreiber 22 Millionen Euro. In Österreich selbst erfüllen nur die Casinos Austria und deren Tochtergesellschaft die Lotterien, sowie Book of Ra Hersteller Novomatic diese Voraussetzungen. Wenn alles nach Plan verläuft, wird der Nationalrat die vorgesehenen Änderungen noch vor Weihnachten genehmigen und die Ausschreibungen können im neuen Jahr beginnen.

Spielen Sie eine Runde am derzeit angesagtesten deutschen Spielautomaten Book of Ra beim Anbieter Mybet.

Recommended
Advertise
© 2022 live casino bet at home All rights reserved.